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Rezensionen

 

 

Süddeutsche Zeitung (11. Juli 2011)

Die Erfolgsgeschichte des Parteienstaats ist beendet, längst hat eine neue Epoche ohne klassische Volksparteien begonnen. Klarsichtig und mitleidslos schildert der Journalist Christoph Seils ihren Niedergang. Sie haben ihre Bindungen aufgegeben und ihre Basis verloren, sie sind aus der Zeit gefallen. Besorgt sieht Seils, wie sich an ihrer Stelle in Europa Populismus ausbreitet, der auch in Deutschland 'in das demokratische Regierungssystem eingebaut' ist. Doch der Autor lässt sich weder zu Nörgelei noch zu Pessimismus verleiten, sondern präsentiert Rezepte, wie die parlamentarische Demokratie zu bewahren ist..

 

aus einer Rezension von Helmut Lölhöffel. Lesen Sie hier mehr.

 

 

Die Welt (2. Juli 2011)

Seils präsentiert einen kundigen Abriss der deutschen Parteiengeschichte und macht dabei aus seiner Hochachtung vor den Leistungen von CDU/CSU und SPD keinen Hehl. Die Gegenwart aber sähe düster aus.

 

aus einer Rezension von Friedrich Daniel Sturm. Lesen Sie hier mehr.

 

 

Deutschlandfunk (7. März 2011)

Christoph Seils Buch, das als meist sachliche Analyse überzeugt, hat nach dem vorläufigen Sturz des politischen Wunderkindes [zu Guttenber] jedenfalls für die Union an Aktualität gewonnen.

 

aus einer Rezension von Peter Carstens. Lesen Sie hier mehr.

 

 

Der Tagesspiegel (14. Februar 2011)

Christoph Seils (...) liefert einen fundierten Überblick über den Status quo – nicht nur der deutschen Parteienlandschaft, sondern der Republik insgesamt. Ihre real existierende Verfasstheit in Stichworten: Gemauschel beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Irrwege des deutschen Föderalismus, Parteienstaat, Medienmacht und die Entfremdung von Politik und Bürgern. Seils seziert die Erosionsprozesse der Volksparteien anhand fundierter Daten und zeichnet neue gesellschaftliche Konfliktlinien auf, die aus den Themen Globalisierung und Individualisierung, Digitalisierung, Demografie und Einwanderung folgen. Er modifiziert tradierte Konflikte wie Arbeit und Kapital. Stringent formuliert er seine These vom Ende der Volksparteien: „Parteien sind ratlos, denn die Wähler sind ungeduldig und unberechenbar geworden.“ Regie führt bei diesem Abschied von den Volksparteien der Wechselwähler. (...) Christoph Seils liefert einen wichtigen Anstoß zur Debatte.

 

aus einer Rezension von Christian Trebar. Lesen Sie hier mehr.

 

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Magazin Cicero (Januar 2011)

(...) Keine der großen Volksparteien könne sich heute noch auf ihre Stammwähler verlassen, schreibt der Journalist und Politikwissenschaftler Christoph Seils in einem Buch, das im Januar auf den Markt kommt („Parteiendämmerung oder Was kommt nach den Volksparteien?“ WJS-Verlag 240 Seiten, 19,95 Euro). Der Souverän sei „ungeduldig und unberechenbar geworden“. Nur noch 11 Prozent der Wähler fühlten sich der SPD, und nur noch 18 Prozent der CDU so eng verbunden, dass sie diese unabhängig von Programmen oder Kandidaten immer wählten. Die Bereitschaft, die Partei zu wechseln, „war 2009 so groß wie zuletzt 1953, als sich in den Anfängen der Republik das bundesdeutsche Parteiensystem und die traditionellen Parteienbindungen herausgebildet hatten“. Fast jeder zweite Unionswähler von 2009 habe „eine zweite Parteipräferenz. Strukturell stehen CDU und CSU also nicht wesentlich besser da als die SPD. Gleichzeitig ist das strategische Potenzial der Grünen auf 32 Prozent gestiegen. Fast jeder dritte Deutsche kann sich mittlerweile vorstellen, die Ökopartei zu wählen.“

Das schlägt sich in allen Umfragen nieder, die mit Blick auf das Superwahljahr 2011 erhoben wurden. (...)

 

aus Hartmut Palmer: Superwahljahr 2011: Zwischen Höhenflug und Absturz


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WDR 5 - Politikum - Das Meinungsmagazin (3. Februar 2011)

(...) Die Bestandsaufnahme von Christoph Seils klingt stimmig und überzeugend. Er listet Auffälligkeiten, Merkwürdigkeiten und Widersprüche vorherrschender Politik auf, benennt „Auswüchse des Parteienstaates“. Er spricht von fehlenden Feindbildern und zerfallenen Milieus, vom Wertewandel in der Gesellschaft. Er erwähnt die Globalisierung und Individualisierung, die den Stammwähler zu einem raren Exemplar werden lassen. Er analysiert die Mediendemokratie, die zunehmend zur Entpolitisierung führt. Konflikte werden – als reine Unterhaltung - in Talkshows ausgetragen und Äußerungen von Politikern von Meinungsumfragen und Stimmungsbarometern geprägt. (...)

 

aus einer Rezension von Stefan Berkholz (hier mehr)


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Der stille Tod der Volksparteien - Ein Essay von Christoph Seils (Magazin Cicero, Februar 2011)

Fünf Jahrzehnte lang haben CDU und SPD die Bundesrepublik geprägt. Doch ihre Dominanz im Parteiensystem endet. Im Superwahljahr 2011 wird sich die Erosion ihrer Macht vermutlich fortsetzen. Die einstigen Volksparteien werden mehr verlieren als nur Wahlen in einzelnen Ländern.

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