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Christoph Seils...

... ist Politischer Korrespondent des Magazins Cicero. Er arbeitet seit 1993 als Journalist und Publizist in Berlin. Er hat für viele Zeitungen, Zeitschriften und Magazine sowie Online-Medien geschrieben. Er war Korrespondent und Redakteur sowie Autor für Fernsehbeiträge, von 2010 bis 2014 Ressortleiter Cicero-Online. Anfang 2011 ist im wjs-Verlag sein Buch "Parteiendämmerung oder was kommt nach den Volksparteien" erschienen. Er beschäftigt sich mit der Bundespolitik, mit der Entwicklung der Parteien, mit dem Ost-West-Konflikt und mit der deutschen Hauptstadt Berlin und der schreibt über zeitgeschichtliche Themen. Er ist Experte für Rot-Rot und Rot-Grün, Schwarz-Rot und Schwarz-Grün. Er schreibt Features, Porträts und Reportagen, Essays und Kommentare und er führt Interviews. Christoph Seils veröffentlichte unter anderem im Politmagazin Cicero, in der Wochenzeitung Die Zeit, im Tagesspiegel und auf tagesspiegel.de, in der tageszeitung und in der Frankfurter Rundschau. Auf dieser Homepage können Sie sich umfassend über seine Arbeit informieren.

 

 

 

1. September 2014

 

AFD: Rechtspopulismus gehört jetzt zu Deutschland

1. September 2014

In Sachsen zog die AfD am Sonntag erstmals in ein Landesparlament ein. Es könnte der Anfang einer Erfolgsgeschichte werden. Die etablierten Parteien reagieren ratlos und nervös. Aus gutem Grund


In den vergangenen beiden Wochen ließ sich im Fernsehen beobachten, welches Ende es mit einem Rechtspopulist in Deutschland nehmen kann. Einst schickte sich Ronald Barnabass Schill an, das bundesdeutsche Parteiensystem herauszufordern. Aus dem Stand erzielte er vor dreizehn Jahren bei der Landtagswahl in Hamburg mit seiner Partei Rechtsstaatliche Offensive 19,4 Prozent, anschließend wurde Schill Innensenator der Hansestadt. Die etablierten Parteien zitterten vor dem selbst ernannten Richter Gnadenlos, der damals lautstark und mit ausländerfeindlichen Sprüchen ankündigte, von Hamburg aus Deutschland erobern zu wollen. Erst drei Jahre später ging ihnen auf, dass sie auf einen Scharlatan hereingefallen waren. Inzwischen amüsiert sich die Republik über Schills bizarre Sexbeichten und seine hüftsteifen Auftritte in der Fernsehshow Promi Big Brother.

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